Das Judasohr ist ein Schwächeparasit an lebenden Bäumen, es wächst aber auch auf abgestorbenem Holz, wo es ist zu Weißfäule führt. Judasohren wachsen an zahlreichen Baumarten, wie zum Beispiel Birken, Robinien, Ulmen, Walnuss-, Mango-, Kapok- und am häufigsten an Holunderbäumen – letzterem Umstand verdankt er auch die Bezeichnung „Judasohr“, da Judas sich der Legende nach an einem Holunderbaum erhängt haben soll. Sehr selten ist der Pilz auch an Nadelbäumen wie Fichten (Picea) zu finden. Man kann das Judasohr fast über das ganze Jahr an geeigneten Stellen finden. Judasohren sind frostbeständig, daher können sie auch im tiefsten Winter unter dem Schnee ausgegraben werden.
Das Judasohr besitzt eine weitere Besonderheit, es kann bei Trockenheit bis zu einem Zehntel seiner Größe zusammenschrumpfen und eintrocknen, um wenig später nach einem Regen, gewaltig aufgequollen wieder weiterwachsen.
In der Chinesischen Medizin werden die Pilze zur Behandlung von Arteriosklerose und zur Verbesserung der Fließfähigkeit des Blutes verwendet.
Weitere Namen für das Judasohr sind, Mu-Err, Holzohr, Baumohr, Black Fungus, Holunderschwamm, Ohrlappenpilz oder Wolkenohrenpilz.
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► Judasohr auf altem Holz
2011-12-26 10:36:05
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Zur Tour:
► 26. Dezember 2011, zum Zwirnwald
► Judasohr auf totem Holz
2011-12-26 10:37:36
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Zur Tour:
► 26. Dezember 2011, zum Zwirnwald

